{"id":11,"date":"2004-10-29T10:02:56","date_gmt":"2004-10-29T08:02:56","guid":{"rendered":"http:\/\/markus.promny.de\/blog\/archives\/2004\/10\/29\/china-logbuch-part6-oktober2004"},"modified":"2008-05-14T14:43:11","modified_gmt":"2008-05-14T12:43:11","slug":"china-logbuch-part6-oktober2004","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/markus.promny.de\/blog\/archives\/2004\/10\/29\/china-logbuch-part6-oktober2004","title":{"rendered":"China-Logbuch Part5 Oktober2004"},"content":{"rendered":"<p>Fortsetzung zu Shanghai, 22.-26.10.2004<\/p>\n<p>Shanghai ist der Endpunkt unserer gemeinsamen Reise. Hier trennen sich die Wege: ein paar Kollegen fahren noch zu anderen Zielen in China und Korea weiter, andere fliegen nach und nach zur\u00fcck. Ich treffe hier auf Kathleen, mit der ich ein paar Tage Urlaub machen und unsere Freunde in Hong Kong besuchen m\u00f6chte.<br \/>\nDie Aktion &#8222;Kathleen-vom-Flughafen-abholen&#8220; geht reichlich schief. Am Samstag vormittag kaufe ich Zugtickets nach Hong Kong, rechne aber nicht damit, bar zahlen zu m\u00fcssen. Dass mein Geld gerade so reicht (mir bleiben 24 Yuan) halte ich anfangs f\u00fcr Riesengl\u00fcck. Aber wie das so ist, wenn man ganz dringend ne Bank braucht, gibts es nat\u00fcrlich selbst in der Finanzmetropole Shanghai keine. Ich versuche mein Gl\u00fcck erfolglos bei 10 Geldautomaten. Bilanz: 0 Yuan. Als es wirklich Zeit wird, zum Flughafen zu fahren, tausche ich meine paar Notfall-Dollar, um wenigstens das Transrapid-Ticket bezahlen zu k\u00f6nnen. Der deutsche Wunderzug hei\u00dft hier &#8222;Maglev&#8220; und ist auf keinem \u00d6PNV-Plan eingezeichnet. Trotzdem ist er recht gut ausgelastet als ich damit fahre. Anscheinend wird er aber vor Allem als Hightech-Attraktion f\u00fcr Familienausfl\u00fcge, weniger als Verkehrsmittel verwendet. Als ich fast p\u00fcnktlich am Flughafen ankomme, bin ich doch viel zu sp\u00e4t, denn ihr Flug kam eine Stunde zu fr\u00fch an! Wer rechnet denn bitte damit?<br \/>\nShanghai hat einiges zu bieten: neben Shoppen als unsere Hauptaktivit\u00e4t gehen wir gern essen und haben noch einen sehr netten Diskoabend. Auch der ist nicht ganz einfach zu bekommen: Die zuerst von uns angepeilte Tropicana Bar (Lonely Planet-empfohlen) scheint der Bauwut zum Opfer gefallen zu sein. Als n\u00e4chstes landen wir in einem Nachtclub mit beschr\u00e4nktem Unterhaltungswert f\u00fcr gemischtgeschlechtliche Besuchergruppen. Schlie\u00dflich fahren wir dank der Beratung eines nettes jungen Einheimischen in ein Einkaufszentrum. 4. Stock: Rojam Disco. Techno, Hiphop &#8212; Top.<br \/>\nAndernabends gehen wir zwecks Kontrastunterhaltung ins Shanghai Grand Theater und schaun Ballet: Romeo und Julia. Auch nicht schlecht.<\/p>\n<p>27.10.2004<\/p>\n<p>Heute machen wir uns nach Starbucks-Fr\u00fchst\u00fcck (genug vom Hotel-Buffet!) auf den Weg zum Bahnhof. Als mittlerweile erfahrener China-Zug-Reisender glaube ich, mich auzukennen und verzichte aus Gewichtsgr\u00fcnden auf Reiseproviant. Kann man ja auch in JEDEM chinesischen Bahnhofs-Wartesaal, auf JEDEM Bahnsteig und in JEDEM Zug im \u00dcberfluss und mit einiger Auswahl kaufen. Aber DIESER Zug ist anders! Obwohl die R\u00fcckgabe von Hong Kong an China auch schon wieder 7 Jahre her ist, ist die Reise von China nach Hong Kong immer noch eine Auslandsreise: Passkontrolle und Zoll schon am Bahnhof. Zudem ist ab dem Wartesaal alles abgeriegelt, damit ja kein Chinese verloren geht. Bl\u00f6derweise haben auch die sonst \u00fcberall anzutreffenden Essenverk\u00e4ufer keinen Zutritt. Auch die Bahnsteige auf den wenigen Unterwegshalten sind abgeriegelt &#8211; so in etwa m\u00fcssen sich die Botschaftsfl\u00fcchtlinge 1989 beim Transit durch die DDR gef\u00fchlt haben&#8230;<br \/>\nIm Zug ist das Essen eint\u00f6nig: Nudeln nur zum Fr\u00fchst\u00fcck, ultrahartgekochte Eier, in Folie eingeschwei\u00dfte Ente, naja: Hoffen auf Hong Hong!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fortsetzung zu Shanghai, 22.-26.10.2004 Shanghai ist der Endpunkt unserer gemeinsamen Reise. Hier trennen sich die Wege: ein paar Kollegen fahren noch zu anderen Zielen in China und Korea weiter, andere fliegen nach und nach zur\u00fcck. 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