Archive for April, 2006

Buchara

Mittwoch, April 26th, 2006

Heute sind wir recht frueh aufgestanden, um vor der grossen Hitze nach Buchara zu kommen. Das ist so nicht ganz aufgegangen. Leider faehrt der einzige Zug auf dieser Strecke zur unmoeglichen Nachtzeit 1:50 Uhr, sodass wir nun, im Gegensatz zu Tashkent-Samarkand, leider den Bus nehmen muessen. Im Bus sind wir schon fast zerflossen, als es 50 km vor dem Ziel nach schon 3 Stunden Fahrt ploetzlich hiess: „Buchara – w fordom pojdjemtje!“ nach einigem Gruebeln (und als alle ausstiegen) wurde mir klar, was das bedeuten soll: „wir fahren mit nem Ford(minibus) weiter.“ Zu fuenfzehnt!
Kurz vor dem Absterben meiner Gliedmassen sind wir dann doch noch heil angekommen. Nur ist es hier, am Rande der Kyzylkum-Wueste so heiss, dass wir erstmal Siesta bis fuenf halten mussten. Die Stadt ist ein Traum aus tausend und einer Nacht. Seit Tashkent ist es immer weniger russisch und dafuer mehr orientalisch geworden. Russisches Bier und Schaschlik gibts aber zum Glueck immernoch.

Ankunft in Usbekistan

Montag, April 24th, 2006

Seit Freitag sind wir also wieder on the road:

Diesmal hat es uns nach Zentralasien verschlagen. Nur 12 Stunden Reisezeit von Muenchen entfernt liegt Tashkent. Eigentlich sollte so eine Reise eher 12 Wochen dauern – mit dem Flieger ist der Kulturschock garantiert. Trotz Reisefuehrer, Internet, GoogleEarth und einiger Asienerfahrung muss ich zugeben, dass es mal wieder ganz anders als erwartet aussieht. Die Ueberraschung ist aber bisher sehr positiv.

Das Wetter ist hervorragend (richtig Sommer!), alles ist gruen, das Essen lecker, die Polizisten zahlreich aber entspannt. Dafuer, dass wir erst drei Tage hier sind, haben wir schon wieder unglaublich viel erlebt:
– Vodkafruehstueck mit dem amtierenden Vize-Tourismusminister von Usbekistan
– eine nordkoreanische Gewichthebermannschaft als Zimmernachbarn (die lachen wirklich nie! Mit Fremden reden duerfen sie anscheinend auch nicht)
– Bekanntschaft mit ein paar nigerianschen Fussballprofis, die im zentralasiatischen Visadschungel gestrandet sind
– ein paar wirkliche Tourismus-Highlights waren auch schon dabei: Marktgewuehl in Tashkent (schon die ersten Teppiche beschaut…) und heute der Registan in Samarkand: Glanzstueck islamischer Baukunst – hervorragend restauriert und gepflegt seit fruehesten Sovietzeiten. Ein netter Wachmann liess uns fuer einen Dollar Gehaltsaufbesserung auf ein Minarett klettern, von dem wir einen schoenen Blick ueber die Anlage hatten.
Jetzt wohnen wir in einem Guesthouse, welches eher ein grosses Familienanwesen ist. Abendessen und nette Gesellschaft inklusive.

Ganz klar bisher und bis auf weiteres die Party des Jahres:

Montag, April 3rd, 2006

Am Wochenende haben mich ein paar treue Freunde über eine schwere Zeit getröstet: den dreißigsten Geburtstag.
Dankeschön Euch Allen, die Ihr da wart und die Schicksalsgenossen und Mitausrichter Kathleen und Richard. Es war eine großartige Party!

Entschuldigung an Alle, die hier nicht abgebildet sind.

Entschuldigung an Alle, die hier abgebildet sind.

Party2006


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